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Länderinfo

 

China: Cross-Border-E-Commerce wird vorangetrieben

Shanghai (GTAI) - Chinas Regierung fördert den grenzüberschreitenden E-Commerce -Handel (Cross-Border-E-Commerce). Ziel ist die Etablierung effizienter Logistik- und Finanzierungssysteme, eine bessere Marktüberwachung sowie effizientere Zoll- und Steuerabwicklung. Seit 2015 wird in einer Pilotzone in Hangzhou experimentiert, das Mo-dell soll in zwölf weiteren Zonen getestet werden. Vorrangig geht es China um die Steigerung der Exporte per E-Commerce. Importeure können die Strukturen aber ebenfalls nutzen.

Russland: Zentralbank vorsichtig optimistisch für Wirtschaft

Moskau (GTAI) - Der Rückgang des Wirtschaftswachstums fällt 2016 weniger stark aus als im Vorjahr. Zu dieser Schlussfolgerung kommt Russlands Zentralbank in ihrem Juni-Bericht zur aktuellen Geld- und Kreditpolitik. Für die deutsche Exportwirtschaft dürfte von Interesse sein, dass die Zentralbank im verarbeitenden Gewerbe neue Wachstumsfelder ausgemacht hat. Die Währungshüter gehen davon aus, dass der Import von Investitionsgütern wie-der steigt, die Inflation sinkt und der Rubel weniger volatil ist.

Saudi-Arabien: Einreise und Aufenthalt

Bonn (GTAI) - Sinkende Ölpreise und wachsende Jugendarbeitslosigkeit: Konnte die saudische Führung die Bevölke-rung zuvor noch mit Transferleistungen gewogen halten, ist dies - angesichts knapper Haushalte - nicht mehr er-schwinglich. Der Druck, sich vom Öl zu emanzipieren und die Wirtschaft neu aufzustellen, war selten so hoch. Das Nitiqat-Programm soll die saudische Jugend in Lohn und Brot und Expertise ins Land bringen. Investoren dürfen ihre Stellen nur eingeschränkt mit ausländischem Personal besetzen.

Türkei: Türkisch-israelische Gaspipeline wieder auf der Tagesordnung

Istanbul (GTAI) - Die Türkei und Israel haben ein Protokoll zur Normalisierung ihrer Beziehungen unterzeichnet. Damit gewinnt die geplante Erdgaspipeline zwischen den beiden Ländern wieder an Aktualität. Das Projekt mit geschätzten Kosten bis zu 3 Mrd. US$ ist für den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen beider Länder und für die langfristige Gas-versorgung der Türkei und Europas von Interesse. In Verbindung mit dem Vorhaben, das bis 2020 abgeschlossen werden könnte, ergeben sich vielfältige Lieferchancen.

Vereinigtes Königreich: Wirtschaft will „back to business“

London (GTAI) - Die britische Wirtschaft war mehrheitlich für eine weitere EU-Mitgliedschaft gewesen. Nachdem das Volk mit knapper Mehrheit für den Austritt gestimmt hat, haben Verbände und Unternehmen vor allem einen Wunsch: Nach der monatelangen Aufregung im Vorfeld des Referendums wollen sie sich wieder auf die Geschäfte konzentrie-ren. Da noch sehr viel völlig unklar ist, dürfte dies allerdings schwierig werden. Ein wenig Hoffnung macht den Briten jetzt ein Fünf-Punkte-Plan von Finanzminister Osborne.

 

 

 

 

Quelle: IHK-Reutlingen | Außenwirtschaft aktuell, August/September 2016